Hallo liebe Freunde—
Was ist eure Geschichte?
Ideen liegen immer in der Luft. Ein Klavier hat 88 Tasten — und doch entstehen aus diesen 88 Tasten unzählige Kombinationen, Millionen von Musikstücken, von denen jedes ganz einzigartig ist. Beim Schreiben ist es genauso. Die Bausteine sind begrenzt. Die Geschichten sind es nicht.
Die Kurzgeschichte, die den ersten Samen für unser gemeinsames Schreiben gelegt hat, entstand, als wir miterlebten, wie Hurrikan Gloria die Küste von Newport traf — der Wind, das Chaos und diese seltsame Stille danach. Der Roman, der unsere Karriere ins Rollen brachte, wuchs aus Jims Doktorarbeit. Und jeder Roman seitdem begann mit einem einzigen Moment des „Was wäre, wenn?“ — ein Ereignis, ein Anlass, ein Riss im Alltag, durch den Licht hereinfiel.
Die vergangene Woche hat uns ein neues „Was wäre, wenn?“ geschenkt.
Wir reisten an die Ostküste der USA…
Zuerst fuhren wir nach Connecticut, um Familie zu besuchen und Jims Mutter, die in diesem Jahr 100 wird. Danach ging es weiter nach Süden, nach Philadelphia, zur Jahreskonferenz von Living Beyond Breast Cancer (LBBC), einem der bewegendsten Treffen des Landes für Patientinnen, Überlebende, Angehörige und Unterstützer.
Unter Hunderten von Menschen zu sein, die mit derselben Krankheit leben — einige frisch diagnostiziert, andere schon seit Jahren auf diesem Weg, wieder andere an der Seite eines geliebten Menschen — war eine zutiefst berührende Erfahrung, die sich kaum in Worte fassen lässt. Man spürte das Gewicht jeder einzelnen Geschichte in jedem Raum. Und den Mut.
Ich hatte die Ehre, an einer Podiumsdiskussion im Rahmen des Workshops „Tending the Inner Self“ teilzunehmen, in der wir darüber gesprochen haben, wie kreatives Schaffen — Tagebuchschreiben, Geschichten erzählen, Worte für das Unaussprechliche finden — Teil des Heilungsprozesses sein kann. Wir haben darüber gesprochen, dass Schreiben keine Darbietung ist, sondern Zeugnis. Eine Möglichkeit, Sinn zu finden, wenn das Leben uns schwierige Fragen stellt.
Doch am meisten bewegt hat mich etwas ganz Einfaches. Während der gesamten Konferenz wurde den Menschen immer wieder dieselbe Frage gestellt — sie wurden gebeten, innezuhalten, aufzublicken und zu antworten:
„Was ist deine Geschichte?“
Nicht deine Diagnose. Nicht deine Prognose. Nicht dein Behandlungsplan.
Deine Geschichte. Was dich hierher geführt hat. Was du mit dir trägst. Was du dir erhoffst.
Es ist eine so kleine Frage… und doch eine so große.
Sie hat mich und Jim daran erinnert, warum wir schreiben. Jedes Buch, das wir geschaffen haben, entstand, weil jemand — oder etwas — eine Geschichte hatte, die erzählt werden musste.
Ein Sturm. Eine Dissertation. Eine Trauer. Eine Freude, die zu groß war, um sie für sich zu behalten.
Die Form ändert sich. Der Impuls bleibt.
Deshalb möchten wir euch fragen — unsere Leser, unsere Gemeinschaft, die Menschen, die uns durch all diese Seiten begleitet haben:
Was ist eure Geschichte?
Wir würden sie sehr gern hören. Klickt auf „Antworten“ und erzählt sie uns — eine Zeile, ein Absatz oder eine Seite. Welcher Moment hat euch dazu gebracht zu sagen: „Was wäre, wenn?“ Welches Ereignis hat euer Leben aufgebrochen, ein Kapitel beendet oder ein neues begonnen, mit dem ihr nicht gerechnet habt?
Jede große Geschichte beginnt irgendwo in etwas Wahrem.
Vielleicht beginnt eure genau hier…
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EINE MITTSOMMERHOCHZEIT
Ein Sturm in den Highlands. Eine Zwangsheirat. Eine Leidenschaft, der sie sich nicht entziehen können...
Ihre Ehe war seit zwanzig Jahren geplant. Elizabeth Hay ist jung, gebildet und hat klare Vorstellungen von ihrem Leben. Alexander Macpherson ist ein Highlander… und ein Pirat… und hat nicht die Absicht, sich an eine zarte Hofdame zu binden. Doch die Ehre verpflichtet sie, die Verlobung einzuhalten, die bereits in ihrer Kindheit vereinbart wurde.
Nun ist die Hochzeitszeremonie nur noch eine Woche entfernt. Beide wollen die Hochzeit verhindern, doch das Schicksal hat seine eigene Art, selbst die besten Pläne durcheinanderzubringen. Als der schlimmste Sturm seit Menschengedenken über Schottland hinwegfegt und die Fluten sie zum Kampf ums Überleben zwingen, müssen sich Elizabeth und Alexander dem stellen, womit sie niemals gerechnet hätten.
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